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Ausstellungen 2014
SCHWERPUNKT INDIEN

Fotografische »Gebrauchsanweisungen« für Indien liefern uns die Fotografen Barbara Klemm (»Indien Bilder 1982 und 2006«, galerie mitte im KUBO), Torben Höke (»Rented rooms«, Villa Ichon), das Kolkata Heritage Photo Project (Galerie Artdocks), Bernd Meiners (»Nachtbilder aus Indien«, Antiquariat Seitenblick) und Sibylle Haase-Knels (»Welcome to India«, Raum für Fotografie).
Die vom CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V. in Kooperation mit fotokunstbremen kuratierte Filmreihe zeigt vier Filme über oder aus Indien mit dem thematischen Schwerpunkt der Fotografie. Durch ihre formell und inhaltlich verschiedenen Ansätze spannt die Reihe ein vielschichtiges Themenspektrum auf: Spiritualität, sexuelle und kulturelle Identitäten, Nostalgie und Sehnsüchte in einem Land der Gegensätze.
In der galerie mitte wird Martin Kämpchen, Tagore-Übersetzer und Entwicklungshelfer über seine Arbeit berichten. Und schließlich haben sich fotokunstbremen eine Reihe Partner aufgrund des Indienschwerpunktes angeschlossen. Die Hochschule Bremen veranstaltet mehrere Vorträge zu Indien. Aktuelle politische Themen werden erörtert: Ute Banerjea-Komers, frühere Gesandte der Deutschen Botschaft in Delhi, gibt uns aktuelle Einschätzungen zu der Wahl in Indien und ihren Konsequenzen; Shazia Wülbers-Azir spricht über Gewalt und Gewaltlosigkeit in Indien. Die Grass -Stiftung zeigt von Günter Grass in der Stadtwaage Zeichnungen aus Kalkutta – »Zunge zeigen«. Die Buchhandlung Geist präsentiert das Skizzenbuch von Sebastian Lörscher – »Making friends in Bengalore«.

Ausgangspunkt ist die Fotografie. Das Auge sieht das Bild, aber der Kopf macht das Bild. Unser Kopf macht seine Bilder von dieser Welt. Und sie entstehen über alle Medien: Sprache, bewegte und stille Bilder, Geräusche, Atmosphäre und Empfindung.

barbara_klemm
Foto: © Barbara Klemm, Kalkutta 1982 
INDIEN BILDER
Barbara Klemm

Barbara Klemm hat 45 Jahre für die FAZ gearbeitet. Sie war als Fotojournalistin unterwegs in vielen Ländern dieser Welt. Sie hat Bildikonen geschaffen, die uns lange schon begleiten und Weltgeschichte in Bilder fassen. 2013 gab es im Gropius Bau in Berlin eine Retrospektive ihres fotografischen Schaffens. Barbara Klemm fotografiert mit der Leica, schwarz-weiß und analog, und hat uns damit persönlich – öffentliche Bilder als visuelle Geschichtsschreibung geschenkt. 1982 / 2006 hat sie Indien für mehrere Wochen bereist. und mit der Kamera in den Blick genommen. Galerie mitte zeigt daraus 40 Fotografien.

Ulrich von Behr von fotokunstbremen hat Barbara Klemm einige Fragen zu Indien gestellt :
2006 sind Sie erneut nach Indien gefahren. Was ist Ihnen positiv aufgefallen?
Im Vergleich zu meiner Reise 1982 gab es mehr Kleinhandel und Serviceangebote auf den Straßen. Der Verkehr hatte enorm zugenommen. Die IT-Branche war sehr ausgebaut.
Was fanden Sie schwierig? Und was war für Sie unverständlich?
Die Armut, die Übervölkerung, die Hitze. Dass das Kastensystem und die Religionen weiterhin eine so große Rolle spielen und somit positive Veränderungen gehemmt werden.
Wenn Sie heute zurückdenken: gibt es etwas, was Sie näher untersuchen möchten?
Da ich Dokumentaristin bin und nicht Wissenschaftlerin bin, eher nicht.
Sie sollen einmal geäußert haben: "Wir müssen offen sein für das, was uns der Zufall zuspielt. Schlendern und dabei hochkonzentriert sein. Wir sehen nichts, wenn wir mit Problemen im Kopf durch die Straßen gehen."Frage: Gilt das auch für die doch zum Teil verstörenden Zustände auf indischen Straßen? Auch da gilt es, um auch die verstörenden Zustände angemessen fotografieren zu können.
Wenn Sie heute etwas über Indien lesen: haben Sie manchmal den Eindruck, dass sich in Bezug auf die Probleme – siehe Leben auf der Straße – nicht allzu viel geändert hat? Die gesamten Zustände in diesem riesigen Land mit der weiter wachsenden Bevölkerung, der großen Armut, der mangelnden Infrastruktur, dem großen Nationalismus sind weiterhin erschreckend.
Cartier-Bresson schilderte seine Begegnung mit der Leica und äußerte in diesem Zusammenhang, sie habe sein Auge erweitert. "Den ganzen Tag streifte ich durch die Straßen, war in höchster Erregung und zum Sprung bereit, entschlossen, das Leben "festzuhalten" – das Leben im Zustand der Lebendigkeit aufzubewahren. Trifft das auch Ihr Leben in der Arbeit? Das Leben festzuhalten und im Zustand der Lebendigkeit aufzubewahren, finde ich eine sehr gute Beschreibung. Fotografien halten aktuelle Zustände fest. Da sich im Laufe der Jahrzehnte die Welt sehr verändert, werden diese Veränderungen für kommende Generationen aufbewahrt. Dies ist oft der Reiz der alten Fotografien.
Gefördert von der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung

Ausstellung verlängert bis 9.11.
19. September bis 26. Oktober
Eröffnung: Freitag, 19. September, 20.00 Uhr

galerie mitte im KUBO | Beim Paulskloster 12 | 28203 Bremen
0421 76026 | Öffnungszeiten: Do - So 15 - 18 Uhr
www.galeriemitte.eu

 

barbara_klemm
Foto: © Torben Höke, Rented Rooms  
RENTED ROOMS
Torben Höke

"In einem dieser Zimmer habe ich meine ersten 48 Stunden in Indien verbracht. Es war einer dieser heißen Tipps aus dem Lonely Planet: Triplicane High Road, Madras. Fast die gesamte Zeit habe ich das Zimmer nicht verlassen können, damals 1986. Indien, obschon ich gerade nach einem Monat Sri Lanka eingereist war, war einfach "too much", um in der Sprache der Traveller zu bleiben. Kühe fraßen Kot vom Gehweg, alte Frauen, wie aus einer schlecht gecasteten Ghandi-Verfilmung, legten sich zum Sterben nieder, und kleine Kinder erleichterten sich, damit die Kühe etwas zu fressen hatten. Nebendran war einer der renommiertesten Snack-Shops von Madras, ein Treffpunkt der Mittelschicht, ebenfalls weit genug von dem Indien weg, vor dem man sich zu schützen hatte…..
Wenn man Mitte 20 ist und ernsthaft beabsichtigt, durch Indien zu reisen, bieten sich diese Absteigen oftmals als die einzig mögliche Unterkunft an. Orte, an denen alles passieren kann, so wie draußen auf der Straße. Nicht wie diese Kästen vom Großvater, von Paris Hilton oder J. W. Marriott, in denen weltweit die gleiche Schokolade auf dem Kopfkissen liegt. Wenn man Pech hat, liegt in den "Rented rooms" nicht einmal ein Kopfkissen, und das Betthupferl ist die Ratte, deren langen Schwanz man noch gerade im braunen Loch des Hock-Klos verschwinden sieht ……
Torben Höke stößt die Türen seiner Herberge für uns auf. Findet Stilleben, an denen beinahe jeder achtlos vorbei geht…. Was soll bloß zauberhaft an kalt gefliesten Böden und abblätternder Farbe sein? Der Fotograf, als hätte er ein paar Egglestons zu viel genommen, zeigt bezaubernde Portraits flüchtiger Begegnungen mit Rezeptionisten, Ausländern und indischen Handlungsreisenden …. Eigentlich sollte ich über die Bilder schreiben, aber das geht nicht, sie sind so authentisch, so direkt, dass jede Einordnung ihnen den Zauber nehmen muss."
Aus “rented rooms“, Torben Höke, first edition 2012, Nachwort von Peter Bialobrzeski, Peperoni-Books, Berlin

25. September bis 1. November
Eröffnung: Donnerstag, 25.9. 20.00 Uhr durch Hannes Wanderer, Verleger

Villa Ichon | Goetheplatz 4 | 28203 Bremen | 0421 327961
Öffnungszeiten: Mo - Sa 11-13 Uhr und Mo - Fr 16-20 Uhr
www.villa-ichon.de

 

barbara_klemm
Foto: © Kolkata Heritage Photo Project , 2006  
KOLKATA HERITAGE PHOTO PROJECT
Das verschwindende Erbe Kalkuttas

Das Kalkutta des 19. Jahrhunderts stand unter der Herrschaft der British East India Company. Indische Kaufleute, die mit der Kolonialmacht kooperierten, entwickelten sich zu einer wirtschaftlich sehr potenten Elite. In einem einzigartigen Stilmix aus traditioneller Mogularchitektur mit kalssizistischen und viktorianischen Elementen demonstrierten sie ihren Wohlstand.
Die Stadtviertel entlang der historischen Achse der Chitpurroad im Norden Kalkuttas, damals wichtige Zentren der bengalischen Kunst und Kultur, sind geprägt durch diese beispiellose Architektur.
Heute sind die einstmals großartigen Villen und Paläste nur noch ein Schatten ihrer selbst: Längst sind sie unter dem ständigen Einfluss der Monsune stark mitgenommen; Geldmangel und ungeklärte Eigentumsverhältnisse haben oft die nötigen Restaurierungsarbeiten verhindert. Geblieben ist der morbide Charme des Verfalls: bewachsene, von der Natur zurückeroberte Hausfassaden; Häuser, die statt der früheren Großfamilie nun vielen Familien Platz bieten oder auch nur von einem einzelnen Erben der ehemals wohlhabenden Familien bewohnt sind. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die letzten steinernen Zeugen eines ehemals glanzvollen bengalischen Großbürgertums für immer verschwinden. Im Jahre 2006 haben 21 Fotografinnen und Fotografen, damals Studierende der Hochschule für Künste Bremen, unter der Leitung von Prof. Peter Bialobrzeski als Kolkata Heritage Photo Project die verschwindende, bröckelnde Pracht dieses unvergleichlichen kulturellen Erbes festgehalten. Das Buch „Chitpurroad Neighbourhoods“ mit 74 Fotografien erschien 2008 im Hatje Cantz Verlag (mittlerweile vergriffen). Die großformatige Wanderausstellung war bereits in renommierten internationalen Ausstellungshäusern zu sehen und wurde von der Stiftung FC Gundlach in das Haus der Photographie Hamburg übernommen. Nun wird sie erstmals in Bremen gezeigt.
FotografInnen:
Claudia A. Cruz / Johanna Ahlert / Björn Behrens / Jörg Brüggemann / Tine Casper / Franziska von den Driesch / Anja Engelke / Tobias Gratz / Christian Güssow / Dörte Haupt / André Hemstedt / Manja Herrmann / Torben Höke / Britta Isenrath / Joanna Kosowska / Jørgen Kube / Pia Pollmanns / Silke Schmidt / Inga Seevers / Marion Üdema / Sandy Volz.

10. Oktober bis 23. November
Eröffnung: Donnerstag, 9. Oktober 19.00 Uhr

Galerie ARTDOCKS | Schuppen Eins | Konsul-Smidt-Str. 22 | 28217 Bremen
Öffnungszeiten: Mi – Fr 15 – 18 Uhr , Sa + So 12 – 17 Uhr
www.artdocks.de

 

haase haase
Foto: © Sibylle Haase-Knels 
WELCOME TO INDIA
Sibylle Haase-Knels

Sibylle Haase-Knels, Mitbegründerin des gleichnamigen Ateliers für Gestaltung, Illustratorin und Fotografin, hat eine ganz besondere Leidenschaft zu Indien entwickelt. Die Bilder, die sie von ihren Indienreisen mitbrachte, lassen uns daran teilhaben und enthüllen das Wesen einer Faszination. »Dieses Land habe ich ohne großes Vorwissen bereist. Zunehmend hatte ich das Bedürfnis, die unglaublichen Eindrücke, die so unerwartet auf mich einstürmten, festzuhalten und habe gezeichnet, aquarelliert und fotografiert. In den zum Teil kargen Landschaften überraschte mich die unerschöpfliche Phantasie der Menschen, die mit einem Reichtum an Farben und Mustern Schönheit in ihren Alltag bringen. Die Armut, die vom Westen immer als unerträglich empfunden wird, ist überdeckt mit der kreativen Kraft dieser Menschen, Ausdruck einer tiefen Lebensfreude – das Thema meiner Bilder.« (Sibylle Haase)

Bis 30. September 2014

No. 6 – Raum für Fotografie, Haase & Knels | Am Landherrnamt 8 | 28195 Bremen
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11 - 18 Uhr
www.haase-und-knels.de

 

barbara_klemm
Foto: © Bernd Meiners, Nachtbilder Bombay 
INDISCHE NACHT
Bernd Meiners

Bernd Meiners ist Kameramann. Wer seine Filme noch nicht gesehen hat, ist vielleicht gut beraten, seinen Internetauftritt unter www.berndmeiners.de zu besuchen. Eine beeindruckende Zahl von Dokumentarfilmen zeigt seinen beruflichen Alltag. Aber das reicht ihm nicht: wenn das Tagwerk erledigt ist, begibt sich Bernd Meiners – vielleicht zur Entspannung? – in die Nacht mit zum Teil verblüffend einfachen digitalen Kameras. Der technische Aufwand im Rahmen eines Dokumentarfilms wird absichtlich negiert. Stattdessen: Einsamkeit, Müdigkeit, Rätsel, die absichtlich nicht aufgelöst werden. Das Ganze wirkt vielleicht auch wie ein Bühnenbild. Licht und Schwärze sind alles. Jeder kann sich mit seinen eigenen Gedanken in diese Stimmung begeben. Jeder kann seine ganz persönlichen Vorstellungen mit den Darstellern auf den Bildern verbinden. Die Nacht macht alle gleich, oder doch nicht ganz?
Das Antiquariat zeigt außerdem 2 Indienfilme, bei denen Bernd Meiners als Kameramann mitgewirkt hat.
DER MEENAKSHI - TEMPEL, Urmi Juvekar 43 Min
SHANTI PLUS, Dorothee Wenner 22 Min

7. November bis 5. Dezember
Eröffnung: Freitag, 7. November 19 Uhr

Antiquariat Seitenblick | Contrescarpe 45 | 28195 Bremen | 0421 323205
Öffnungszeiten Mo - Fr 10.00 - 19.00 | Sa 10.00 - 16.00

 

grass
Foto: © Günther Grass, Krähen im Anflug 
CALCUTTA – ZEICHNUNGEN
Günter Grass

Von August 1986 bis Januar 1987 hielt sich Günter Grass in Calcutta auf. Die Motive sind dem indischen, genauer dem bengalischen Alltag entnommen. Grass griff zum Zeichenstift, weil der flüchtige Skizzen ermöglicht, die gleichwohl ein genaues Hinschauen verlangen. Und zum genauen Hinschauen wollte Grass sich zwingen. Die verstörenden Zeichnungen haben heftige Debatten in der deutschen und in der indischen Rezeption hervorgerufen. Diese sind begleitend zu den Zeichnungen auf Bild- und Tonträgern zu sehen und zu hören. Auch in bengalischer Sprache. Die gezeigten Exponate sind im Besitz der Freien Hansestadt Bremen und werden von der Kunsthalle für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt.

19. Oktober 2014 bis 6. Januar 2015
Eröffnung: Sonntag, 19. Oktober 2014, um 11.00 Uhr

Stadtwaage | Langenstraße 13 | 29195 Bremen
Öffnungszeiten Mo - Fr 10 – 14 Uhr, Mi/Do 16 – 19 Uhr freier Eintritt
www.grass-medienarchiv.de

 

Ausstellungen

 

grass
Foto: © Sebastião Salgado / Amazonas images 
Ruandisches Flüchtlingskamp Benako, Tansania 1994 
EXODUS
Sebastião Salgado

Das Focke-Museum zeigt ca. 300 Aufnahmen aus dem zwischen 1993 und 1999 entstanden Fotozyklus Exodus. Der aus Brasilien stammende und seit 1969 in Frankreich lebende Fotograf Sebastião Salgado (*1944) arbeitet in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie. In selbst ausgewählten weltweiten Langzeitprojekten dokumentiert er über Jahre hinweg mittels Schwarzweißfotografien das Leben der Menschen vor allem am unteren Ende der Gesellschaft. Bekannt geworden ist er besonders durch seine sensiblen Bildreportagen über das Los der Hungernden in der Sahel-Zone oder der Landbevölkerung in Südamerika. Seine außergewöhnlichen Fotozyklen veröffentlicht er in umfangreichen Bildbänden, die zum Teil Weltbeststeller wurden, und zeigt sie in Wanderausstellungen. Seine berufliche Karriere als Fotograf begann er 1973 in Paris und arbeitete in der Folge für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos. Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia die Agentur Amazonas images, die sein Werk exklusiv vertritt. Für die Reportage "Anderes Amerika" erhielt er den KODAK-Preis und wurde zweifach von dem International Centre of Photography in New York zum besten Fotografen des Jahres gewählt. Sein 2013 erstmals veröffentlichtes Fotoprojekt „Genesis“ findet derzeit weltweite Beachtung. Der von seinem Sohn Juliano Ribeiro Salgado und Wim Wenders gemeinsam über ihn erstellte Dokumentarfilm „The Salt of the Earth“ erhielt auf den Filmfestspielen in Cannes 2014 einen Spezialpreis.

26. Juli bis 26. Oktober 2014
Eröffnung 21. Oktober, 18.00 Uhr

Focke-Museum Bremen | Schwachhauser Heerstraße 240 | 29195 Bremen
Öffnungszeiten Mo - Fr 10 – 14 Uhr, Mi/Do 16 – 19 Uhr
www.fockemuseum.de

 

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Foto: © Cosima Hanebeck 
FOTOGRAFIE IM KÜNSTLERHAUS
Hausbesuch: Offene Ateliers

Das Künstlerhaus Bremen lädt jedes zweite Jahr zu einem Hausbesuch ein. Die Ateliers der Künstler sind geöffnet, es gibt Führungen durch die Ateliers, ein Künstlerfest und jede Menge Einblicke in künstlerisches Schaffen. Es gibt verschiedene Genres im Künstlerhaus. Eine davon ist die Fotografie, und die ist vertreten mit:
Johanna Ahlert, Pia Pollmanns und Cosima Hanebeck
Claudia Christoffel
Mia Unverzagt
Michael Schmid
Kerstin Rolfes
Führungen, Performance, Konzert, Fest, Kaffee und Kuchen in den Ateliers. Aktuelles auf der Website des Künstlerhauses.

Samstag, 27. September und Sonntag, 28. September 2014 | Beginn jeweils 14.00 Uhr

Künstlerhaus Bremen | Am Deich 68 | 28199 Bremen

www.kuenstlerhausbremen.de

 

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Foto: © René Clement 
PROMISING LAND
René Clement

Als René Clement 2004 zufällig durch Orange City im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa reiste, kam er aus dem Staunen kaum heraus. Der gebürtige Niederländer stieß unvermutet auf Windmühlen, typisch holländische Häuserfronten und Unmengen von Tulpen. Es war Sonntag und da sich die kleine Gemeinde offenkundig unerschütterlich zu ihren protestantischen Traditionen bekannte, erschienen die Straßen wie ausgestorben. Die Neugier des Fotografen war geweckt. Seine ersten Recherchen ergaben, dass niederländische Immigranten 1870 den Ort gründeten und es ihnen gelang, kulturelle Einflüsse bis in die Gegenwart hinüberzuretten – 7000 Kilometer von ihrer ursprünglichen Heimat entfernt. Das Ergebnis der »Streifzüge«, die Clement über mehrere Jahre durch Orange City unternahm, ist eine Serie von Fotografien. Sie erzählen Geschichten und Erfahrungen, zeigen Obsessionen und Phantasien. Gepaart mit Humor und voll gegenseitigem Respekt. Der Fotojournalist René Clement lebt in New York City. Er ist Mitbegründer der Borax-Stiftung für Fotografie in Nijmegen, Niederlande, und Mitarbeiter der Hollandse Hoogte Foto-Agentur in Amsterdam. Seine Arbeiten wurde in der ganzen Welt veröffentlicht, für seine Porträtfotografien und Dokumentationen wurden er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. vom Time Magazine für das »Bild des Jahres«.

Vom 21. September bis 12. Dezember 2014
Eröffnung: Sonntag, 21. September 2014, um 19.00 Uhr

Galerie im Foyer | Arbeitnehmerkammer Bremen | Bürgerstraße 1 | 28195 Bremen Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8.00 – 18.30 Uhr, Fr. 8.00 – 13.00 Uhr

»HOME SWEET HOME« – Fotoworkshop mit René Clement
Sonntag, den 21. September 2014 von 10.00 - 16.00 Uhr | Arbeitnehmerkammer Bremen | Bürgerstraße 1 | Anmeldung: Tel. 0421 – 36301987 | Teilnahme für Mitglieder der Arbeitnehmerkammer Bremen kostenlos

www.arbeitnehmerkammer.de

 

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Foto: © Björn Behrens 
BJÖRN BEHRENS

Björn Behrens, Preisträger des 34. Bremer Förderpreises für Bildende Kunst 2010, zeigt in der Einzelausstellung, die von einem umfassenden Katalog begleitet wird, neue fotografische Arbeiten seit 2010. Es handelt sich um Serien, in denen er seine künstlerische Position, wie er sie in der Preisträger-Arbeit Trost der Anderen vorgestellt hat, fortgeführt und weiterentwickelt hat. Gefundene Motive, häufig aus einem dunklen Hintergrund erscheinend, stehen inszenierten Bildern gegenüber. Mit dieser Darstellungsweise veranschaulicht Björn Behrens bildlich seine Vorgehensweise, die Hauptmotive geradezu zu jagen, unabhängig ob es sich um nächtliche Kneipengänger, ausgebrannte Autos oder Möwen vor einem dunklen Himmel handelt. Wie in Reflexion seines Anliegens hat der Künstler in einer der jüngsten Serien die Jagd selbst zum Thema gemacht und Hochsitze und Kamerablicke aus diesen Beobachtungsposten zum Gegenstand von Fotografien erhoben. Die lange belichteten, eigentlich im Dunkeln entstandenen Aufnahmen zeigen einen deutlichen Bezug zu den ortsspezifischen Bildern, die Björn Behrens in der Städtischen Galerie Bremen gemacht hat, deren Räume nur vom Licht der Notausgangsschilder beleuchtet grün wie der Blick durch Infrarotsichtgeräte erscheinen. Für einen Augenblick geisterhaft gegenstandslos, wird eine sonst nicht sichtbare Wesensart des Ausstellungsraums zum Motiv.

28. September bis 16. November 2014
Eröffnung 27. September 19.00 Uhr

Städtische Galerie Bremen | Buntentorsteinweg 112 | 28201 Bremen | 0421 361 5776
Öffnungszeiten Mo - Fr 10 – 14 Uhr, Mi/Do 16 – 19 Uhr
www.bjoernbehrens.de

 

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Foto: © Józef Robakowski: Art is Power! (o.J.) 
ASPC/Zentrum für Künstlerpublikationen, Bremen 
FOTOKUNST / Künstlerpublikationen

In den internationalen Sammlungen, Archiven und Fonds des Zentrums für Künstlerpublikationen ist Fotografie auf vielfältige Weise vertreten – in Fotoserien, Editionen, und gedruckten Publikationen. Die Bandbreite der künstlerischen Richtungen umfasst unter anderem konzeptionelle Kunst, Land Art und Performances. Die anlässlich von fotokunstbremen präsentierte Auswahl spiegelt die künstlerische Beschäftigung mit der eigenen Person, dem Verhältnis von Bild und Text oder auch mit der Kunst an sich.

18. Oktober 2014 bis 18. Januar 2015
Eröffnung: Freitag, 17. Oktober 2014, 19 Uhr

Zentrum für Künstlerpublikationen | Weserburg | Teerhof 20 | 28199 Bremen
Tel. 0421-598 39 40 | Eintritt 8 € - erm. 5 €
Di., Mi. und Fr. bis So. 11-18 Uhr – Do. 11-20 Uhr – Mo. geschlossen
www.weserburg.de

 

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Foto: © Brodelpott 
WALLER KINDHEITEN
Alltagsfotografie der 20-er und 30-er Jahre aus der Bremer Vorstadt

Gespielt wurde auf der Straße oder im Hof, das private Bild hatte in den 20-er Jahren noch Seltenheitswert. So kam hin und wieder der Straßenfotograf und alle Kinder wurden fürs Foto zusammengetrommelt. In den 30-er Jahren werden auch schon mal Schnappschüsse gemacht ... C. Eckler-von Gleich und F. Hellwig vom Schulmuseum arrangieren eine neue Zusammenstellung aus ihren Bildarchiven.

Eröffnung: Sonntag, 5. Oktober 2014, um 15.00 Uhr
5. Oktober bis 14. November 2014

Kulturhaus Walle – Brodelpott | Schleswiger Straße 4 | 28219 Bremen | Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr
www.brodelpott.de

 

 

 

 

 

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Foto: © Jan Meier 
ÜBER NAPOLEON WEISS ICH ALLES
Jan Meier

Rechtzeitig zum Beginn der Karnevalszeit präsentiert der Bremer Fotokünstler Fotos mit Kinderportraits im Faschingskostüm. Jan Meier (Jahrgang 1971) Dipl. Geograph und Fotografenmeister arbeitet als Freier Fotograf in den Bereichen Industrie-, Architektur- und Wissenschaftsfotografie. Er belegte Gastsemester an der Hochschule für Künste in Bremen bei Boris Becker und Jeanne Faust und erfüllte selbst Lehraufträge an mehreren Bremer Schulen. Regelmäßig präsentiert Jan Meier Arbeiten aus freien Projekten im Bereich Dokumentation und Kunst im In- und Ausland. Diese bescherten ihm anerkannte Wettbewerbserfolge wie zum Beispiel der 2. Platz beim Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie oder eine Anerkennung beim Europäischen Architekturfotografie-Preis.

11. November - 30. Dezember

Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek, Am Wall 201 - Ring-Galerie im 2. OG
www.janmeier.com

 

 

 

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Foto: © Reinhild Homburg 
BEGRAB NICHT DEIN TRAUMPROJEKT
Fotoschule Westend – Portraits und Fotoreportagen

Das Fotoatelier (Ltg. Ilker Maga) widmet sich 2014 dem Porträt und der Fotoreportage. Die Teilnehmerinnen haben die Menschen, die ein »Traumprojekt« haben, porträtiert und ihr Leben z.T. mit einer Fotoreportage dokumentiert.

22. November bis 31. Dezember 2014
Eröffnung: Freitag, 21. November 2014, um 19.00 Uhr

Kulturwerkstatt Westend | Waller Heerstraße 294 | 28219 Bremen
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 10 – 22 Uhr, Fr. 10 – 14 Uhr
www.westend-bremen.de

 

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Foto: © Andreas Bohnhoff 
BREMERHAVEN RELOADED
Stadtentwicklung nach Hans Christian Andersen
Participante spéciale: Stephanie Bohnhoff – Architektin
Andreas Bohnhoff

»Wenn die Menschen nicht ertrinken«, fragte die kleine Seejungfrau, »können sie dann ewig leben, sterben sie dann nicht, wie wir unten im Meer?« (Aus: »Die kleine Seejungfrau« von Hans Christian Andersen)
Eine der größten europäischen Hafenstädte verändert sich, muss sich neu erfinden. Der Bremer Fotokünstler Andreas Bohnhoff unternimmt eine Forschungsreise mit der Kamera und setzt sich künstlerisch mit dem Wandlungsprozeß der Seestadt Bremerhaven auseinander. Auf einen Teil der Exponate zeichnet Stefanie Bohnhoff grafische Umbaufantasien.

1. Oktober bis 31. Dezember 2014

Arbeitnehmerkammer Bremerhaven | Barkhausenstraße 16 | 27568 Bremerhaven
Tel. 0471 – 922350 | Öffnungszeiten: Mo. - Do. von 8 – 18.30 Uhr, Fr. 8 – 13 Uhr
www.arbeitnehmerkammer.de

 

 

ausstellung ausstellung ausstellung ausstellung
Foto: © Klaus Heppenheimer  
MOMENTS IN MONOCHROME
Klaus Heppenheimer

»Street Photography ist ein vielgestaltiges Genre. Als feste Eckpunkte sind eigentlich nur die Verortung im öffentlichen Bereich und der dokumentarische Charakter ohne gestellte Szenen auszumachen. Ich versuche, das Leben aus einer direkten, nahen, aber auch weitwinkligen Perspektive darzustellen. Mit meinen Bildern hoffe ich, Assoziationen zu wecken und einen Blick zu vermitteln, der nicht wertet, aber offen ist für kleine Skurrilitäten.«

01.11.2014 bis 28.02.2015

Gastfeld | Gastfeldstraße 67 | 28201 Bremen | täglich ab 17 Uhr
www.gastfeld.de

 

 

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Foto: © Gertrud Schleising 
ZUM TRÄUMEN. Schön – optimate yourself
Fotobasierte Mixed-Media-Objekte
Gertrud Schleising

Um der permanenten Herausforderung nach Selbstoptimierung in privaten und beruflichen Kontexten zu begegnen, bietet die Schleising-Gruppe für Kunst und Marketing / SGKM eine Serie von Objekten an, die 2014 speziell für Sie entwickelt wurden. Die fotobasierten Mixed-Media-Objekte zeichnen sich nicht nur durch ihre lebensnahe Darstellung aus, sie bieten vor allem auch wertvolle Anregungen zur Eigenperfektionierung. Der moderne Mensch muss und kann durch geschickte Vorgehensweisen sein Dasein verbessern. Die vielgestaltigen Möglichkeiten, die das Leben bietet, wollen entschlossen und energisch wahrgenommen werden: überholen ohne einzuholen. (Schleising-Gruppe für Kunst und Marketing / SGKM, Geschäftsführende Direktorin: Gertrud Schleising)
Nach einer Ausbildung in Klassischem Bühnentanz studierte Gertrud Schleising Freie Malerei an der HdK Berlin und schloss ihr Studium als Meisterschülerin von Prof. Karl Oppermann ab. Seit 2004 lebt und arbeitet die gebürtige Berlinerin in Bremen.

18. Dezember 2014 bis 31. März 2015

Galerie im Foyer | Arbeitnehmerkammer Bremen
Bürgerstr. 1 | 28195 Bremen | Tel. 0421 – 36301987
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8.00 – 18.30 Uhr, Fr. 8.00 – 13.00 Uhr

www.arbeitnehmerkammer.de

 

 

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